Allerlei

Gesammelte Werke aus den Bereichen Umwelt, Tiere und den verschiedenen Ambitionen ein möglichst ökologischeres und besseres Leben zu führen. 

Durch das Leben auf dem Land und somit auch immer mit dem Land, beobachten wir schon viele Jahre die Veränderungen in der Tier- und Pflanzenwelt. 

Ich lasse dich hier bei meinen Beobachtungen teilhaben, so denn du möchtest. Es gibt so viel schönes um uns herum und so vieles, was wir nicht übersehen sollten. 

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Lecker schmecker!

Die beste Herbstmarmelade Der erste Kürbis musste bereits dran glauben – stolze 24kg brachte er auf die Waage! Auf der Suche nach Möglichkeiten die Masse haltbar zu machen und so noch lange etwas davon zu haben, stieß ich unter anderem auf KürbisApfelMarmelade. Super einfach und echt mega lecker! Kürbis in grobe Stücke schneiden und ab damit in einen Kochtopf. Zur Sicherheit kannst du etwas Wasser beigeben, so dass nichts anbrennt. Bei mittlerer Temperatur 10 -15 Minuten dünsten, so werden die Stückchen weich. Zwischenzeitlich kannst du die Äpfel entweder in ganz kleine Stücke schneiden oder raspeln. Für ein wenig mehr Struktur

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Der Fluch des Tals

Was ein Tag… da wird schon seit geraumer Zeit immer wieder vor dem Erstarken von Wetterereignissen gewarnt. Entzürnt und fassungslos verfolge ich die unaufhaltsam voranschreitende Zerstörung unseres Klimas durch uns Menschen. Jeder schaut, was er selbst beitragen kann. Und doch, bleibt es für unsere begrenzte Vorstellungskraft immer auch ein stückweit abstrakt – der Klimawandel kneift uns ja nicht jeden Tag einmal kräftig, um zu zeigen wie echt er ist oder vlt doch und wir wollen´s einfach nicht merken. Am 14.07. gab es dann einen wirklich eindrucksvollen Vorgeschmack auf das, was uns wohl oder übel in der Zukunft erwartet. Dem Bergischen

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Es werde Licht

Die Fichtenplantage ist tot – es lebe die Fichtenplantage Ja, hell ist es geworden im letzten Jahr. Mit jedem abgeholzten Stück Wald oder wohl eher Plantagenwald, verändert sich die Landschaft, das Licht und somit auch der Bewuchs vieler Flächen.Nachdem der Borkenkäfer schon 2019 riesige Flächen an von den dürren Jahren zuvor geschwächten Fichtenschonungen befallen hat, war die Katastrophe komplett und vorallem unaufhaltsam. Der Wald bzw. die Fichten starben… Immer mehr braune Flecken waren im Landschaftsbild zu sehen und die ersten Waldbauern begannen mit der Abholzung. Wie so oft bei einer so ausufernden Plage, Seuche, was auch immer… gab´s erst mal

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Vögel im Garten

Bereits im dritten Jahr füttern wir im Garten die Vögel ganzjährig. Von den einen verschrien, den anderen empfohlen – wie bei fast jedem Thema. Als es zusehends weniger Vögel im Garten und darum gab – viele Arten gar nicht mehr zu sehen waren, entschieden wir uns den Piepmätzen ein wenig mehr Anreiz für einen heimischen Besuch zu geben. Zunächst war es recht frustrierend und nur wenige Meisen verirrten sich zu unserem Angebot. Aber – es sprach sich wohl doch rum und schon bald hörte man das so vermisste Gezwitscher verschiedenster Stimmen und Melodien wieder. Die Meisen bleiben die größte Gruppe

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Mit den WILDFLOWERS durch´s Jahr

12 der schönen heimischen Wildblumen haben es in den die|site Kalender 2020 geschafft. In kleiner Auflage gibt es ihn zu ergattern – entweder einfach per Kontaktaufnahme, über Ebay oder aktuell auch bei Blumen Brehmer in Overath-Immekeppel. 12 Seiten (250g/m²) Din A4 quer Wire-o-Bindung schwarz Der Kalender bei Ebay: https://www.ebay.de/itm/383244961421 Der Kalender bei die|site: https://diesite.de/2019/10/20/2020-kann-kommen/

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Neue Freunde

Auch wenn es an dieser Stelle vorrangig um die pflanzlichen Mitbewohner unserer Umgebung geht, so hat sich in den letzten Wochen ein “tierisches” Erlebnis zugetragen, was auch in diesem Kontext Platz findet. Bereits im Sommer hatten wir außerhalb des Gartens immer wieder einen Schatten durch die Wiese ziehen sehen. Irgendwas zwischen Katze, Marder und Ratte. 😉 Eines Morgens traf ich dann auf die mir völlig neue Gattung, die es sich in unserem Mühlengraben genütlich gemacht hatte – es war eine Nutria-Familie. Überaschend unerschrocken und neugierig dulden die kleinen sogenannten Biberratten seitdem meine Beobachtungen, das Fotografieren und meine Nähe. Im Gegenteil,

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Bye bye Fichtengrün

Erschreckend und unaufhaltsam frisst sich der Borkenkäfer dieses Jahr durch unsere Wälder. Kaum ein Stück ist unbehelligt geblieben. Der trockene und heiße letzte Sommer hat die Bäume geschwächt und die Population der unermüdlichen Käferchen in die Höhe getrieben. Lange war es still und mit wachsendem Entsetzen sahen wir dem Wald beim Sterben zu. Nun greift die Panik um sich und wie immer reichen die wahnwitzigsten Hyperlative nicht aus. Nur ändern tut es nichts. Der Wald ist verloren und wir müssen handeln. Wie bei den Wildblumen neue Arten die heimischen verdrängen oder bekannte Gattungen dem “neuen Klima” nicht mehr standhalten, so

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Mai ohne Maikäfer

Fast schon vorbei ist er, der Mai. Zum Erschrecken von vielen gab es bei uns um diese Zeit immer recht viele und echt aufdringliche Maikäfer. Dieses Jahr hat sich hier noch keiner gezeigt. Auch wenn es heißt, dass die Bestände sich in den letzten Dekaden recht gut erholt haben von den Chemiekeulen der früheren Jahre, setzt auch ihm das allgemeine Insektensterben zu. Gerade das aktuelle Jahr wurde als Maikäferjahr prognostiziert, der heiße trockene Sommer 2018 hätte dies begünstigt. In unserem Landstrich wird nach Abholzung fast immer noch Monokultur ersetzt. Auch wenn es Subventionen gibt und ein Umdenken wenigstens mancherorts seinen

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