Gartentagebuch #1

Los geht´s! | Da das Jahr schon mächtig vorangeschritten ist, geht diese Blogreihe in einer Zit an den Start, die zu großen Teilen der Planung und Vorbereitung dient. Auch wenn ich ein paar Saaten noch aufgebracht hatte, sie wollen nicht so richtig und sind daher aktuell nicht des Zeigens wert. Zur Info: Die Radieschen kaut immer irgendein Tier weg sobald sie ihre kleinen Blätter entwickelt haben. Die wilde Rauke besteht aus drei oder viel Pflänzchen, obwohl ich das ganze Hochbeet zugeballert hatte. 😉 Der Mangold wächst super langsam, genau wie der Spinat. Mal abwarten, was da noch draus wird. 

Aktuell sind wir damit beschäftigt, dass Freilandbeet für das nächste Frühjahr anzulegen. Umgraben führte zu keinem guten Ergebnis, daher ist es nun die Herausforderung die Grasnarbe abzutragen, was wirklich so gar keine Laune macht. Unser Gartenstück war früher eine Kuhweide mit eben dem Weidelgras, was so alles andere als ein Rasen ist. Im Beitragsbild siehst du ersten Erfolge. 

Die abgetragene Schicht häufen wir zu einem späteren Hügelbeet auf, so dass diese Biomasse keinesfalls Abfall ist, sondern hoffentlich im nächsten Jahr unsere Zucchinis und Gurken beheimatet. 

Die umgegrabene Fläche (6×3 Meter) aus dem August habe ich mit Heu abgedeckt und lege immer wieder etwas nach, so dass keine neue Grasschicht wächst, sondern ein Nährstoffreiches kleines Biotop, welches ab circa März der Boden des Foliengewächshauses sein wird. Darauf bin ich sowieso dermaßen gespannt!

Genauso wie auf die Edelkastanien, die gerade auf dem Weg zu uns sind. Es sind drei, ein Meter große Stämmchen. Auch wenn unsere Bedingungen nicht optimal sind, so möchte ich den Versuch auf jeden Fall unternehmen. Sicher, der Weg zu selbst geernteten Maronen ist noch ein weiter, aber große Bäume sind ganz schön teuer dafür, dass eben ein etwas riskanter Versuch sein wird. 

Die Idee ist es, Maronen ähnlich Kartoffeln in die eigene Ernährung einzubinden. Es ist eine Frucht, für die nicht jedes Jahr auf´s neue die Erde ausgelaugt wird, sondern kommt vielmehr von einem schattenspendenden Baum, der unsere Umwelt in vielerlei Hinsicht bereichert: Für Vögel, Eichhörnchen und andere Tiere, die schlimmen Kahlflächen wieder bevölkern kann, ein neuer Teil des wachsenden Ökosystems wird, Kohlendioxid bindet und eben auch Futterlieferant für Zwei- und Vierbeiner ist.

Daneben sind letzte Woche noch zwei Himbeersträucher, eine finnische rote Stachelbeere und eine weiße Johannisbeere im Garten eingezogen. 

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