Gartentagebuch #3

Ganz viel Buddelei | Da meine reguläre Arbeit gerade viel Zeit frisst, beschränkt sich die Arbeit an unserem Garten auf das Vergrößern des Freilandbeets durch Rasenabtragen und das Anlegen von Hügelbeeten mit gegebener Biomasse, wie alten Hühnerdung, Laub und Aushub. 

Die Idee ist extrem raumfressenden Kandidaten, wie Kürbisse, Gurken und Zucchinis, nächstes Jahr auf die Hügel zu verbannen und so den anderen Gemüsepflanzen mehr Platz, Licht und Nahrung zu gewähren. 

Ein Versuch | Endlich habe ich auch drei Esskastanien-Babies besorgt und pflanzen können. Ob das gut geht und die Kleinen sich hier entwickeln werden, ist ein Wagnis. Wirklich optimal ist es nicht, aber der Versuch ist es definitiv wert. 

Die absolut motivierende und nachhaltige Idee hinter dem Wunsch nach einem früchtetragenden Esskastanienbaum liegt darin, dass solch ein Baum uns Menschen mit stärkereichen Früchten versorgen kann, ohne dass es nötig ist, den Boden jedes Jahr neu bearbeiten und dementsprechend auch auslaugen zu müssen. 

Ein solcher Baum spendet Schatten, bietet Unterschlupf für viele Wildtiere und arbeitet aktiv gegen den schändlichen Klimawandel an. Viele Vorteile, die überzeugen. 

Habe die Bäume in großzügig ausgehobene Pflanzlöcher gesetzt – mit viel guter lockerer Erde versorgt, jedem eine Hand Leckerchen beigelegt (habe gerade Biodünger DüngMe im Testrun) und aufgrund der aktuellen Temperaturen oben mit Mulch zugedeckt. 

Vom Standort her gibt es Jetz heißt es warten…

Esskastanie

oder Edelkastanie genannt, ist dieser Baum mitnichten ein Verwandter der hier sehr verbreiteten Rosskastanie.
Aufgrund der optischen Ähnlichkeiten wurde doch recht irreführende Name wohl gewählt. Die Edelkastanie ist ein Buchengewächs mit leckeren Früchten, den Maronen. Im Gegensatz dazu ist die herkömmliche Rosskastanie ein sog. Seifenbaumgewächs mit komplett anderen Bedürfnissen und Standortansprüchen.

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