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Wildflowers & Friends - Der Blog

Pflanzen- und Tierbeobachtungen und -fotografien, die Entstehung eines Gemüsegartens, unsere Umwelt im Kampf gegen den Klimawandel und den Menschen allgemein.

In diesem Blog möchte ich meine persönlichen Einblicke und Erfahrungen im Kontext von Umwelt und Nachhaltigkeit mit dir teilen. Dies können eigene Beobachtungen im direkten Umfeld sein, interessante Bücher oder Sendungen oder ganz lapidar die eigenen Überlegungen und Anstrengungen zu mehr Umweltbewusstsein und -schutz. 

Gartenzeit
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Garten umgestalten – Teil 1

Der erste beherzte Versuch Als unser Hof noch bewirtschaftet wurde, diente die Fläche, die heute unseren Garten bildet, als Schweinepirk und Kuhwiese.Noch weiter zurück stand dort der vormalige Hof, welche Ende des 19. Jh. komplett ausbrannte. Eine Stückchen Land mit Geschichte und den daraus resultierenden Relikten. Gräbt man ein wenig, so kommen Knochen, viel Geschirr und noch mehr Steine zum Vorschein.In meiner Kindheit nutzten wir die Fläche als Spielwiese und bepflanzten sie mit Weiden, Apfelbäumen und sogar Fichten. Die alle hat mittlerweile das Zeitliche gesegnet – viel zu schattig wurde es den Obstbäumen, die Fichten standen zu dich (welch Wunder!)

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Allerlei
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Es werde Licht

Die Fichtenplantage ist tot – es lebe die Fichtenplantage Ja, hell ist es geworden im letzten Jahr. Mit jedem abgeholzten Stück Wald oder wohl eher Plantagenwald, verändert sich die Landschaft, das Licht und somit auch der Bewuchs vieler Flächen.Nachdem der Borkenkäfer schon 2019 riesige Flächen an von den dürren Jahren zuvor geschwächten Fichtenschonungen befallen hat, war die Katastrophe komplett und vorallem unaufhaltsam. Der Wald bzw. die Fichten starben… Immer mehr braune Flecken waren im Landschaftsbild zu sehen und die ersten Waldbauern begannen mit der Abholzung. Wie so oft bei einer so ausufernden Plage, Seuche, was auch immer… gab´s erst mal

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Allerlei
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Vögel im Garten

Bereits im dritten Jahr füttern wir im Garten die Vögel ganzjährig. Von den einen verschrien, den anderen empfohlen – wie bei fast jedem Thema. Als es zusehends weniger Vögel im Garten und darum gab – viele Arten gar nicht mehr zu sehen waren, entschieden wir uns den Piepmätzen ein wenig mehr Anreiz für einen heimischen Besuch zu geben. Zunächst war es recht frustrierend und nur wenige Meisen verirrten sich zu unserem Angebot. Aber – es sprach sich wohl doch rum und schon bald hörte man das so vermisste Gezwitscher verschiedenster Stimmen und Melodien wieder. Die Meisen bleiben die größte Gruppe

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Allerlei
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Mit den WILDFLOWERS durch´s Jahr

12 der schönen heimischen Wildblumen haben es in den die|site Kalender 2020 geschafft. In kleiner Auflage gibt es ihn zu ergattern – entweder einfach per Kontaktaufnahme, über Ebay oder aktuell auch bei Blumen Brehmer in Overath-Immekeppel. 12 Seiten (250g/m²) Din A4 quer Wire-o-Bindung schwarz Der Kalender bei Ebay: https://www.ebay.de/itm/383244961421 Der Kalender bei die|site: https://diesite.de/2019/10/20/2020-kann-kommen/

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Allerlei
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Neue Freunde

Auch wenn es an dieser Stelle vorrangig um die pflanzlichen Mitbewohner unserer Umgebung geht, so hat sich in den letzten Wochen ein “tierisches” Erlebnis zugetragen, was auch in diesem Kontext Platz findet. Bereits im Sommer hatten wir außerhalb des Gartens immer wieder einen Schatten durch die Wiese ziehen sehen. Irgendwas zwischen Katze, Marder und Ratte. 😉 Eines Morgens traf ich dann auf die mir völlig neue Gattung, die es sich in unserem Mühlengraben genütlich gemacht hatte – es war eine Nutria-Familie. Überaschend unerschrocken und neugierig dulden die kleinen sogenannten Biberratten seitdem meine Beobachtungen, das Fotografieren und meine Nähe. Im Gegenteil,

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Puffpilze
Blütezeit
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FungiMania!

Neben dem, dass dieses Jahr mit seinem außergewöhnlich hei0em Sommer und milden Frühlingsmonaten so manchem Schädling ein Paradies beschert hat, ist es auch ein wunderbarer Nährboden für eine reichhalte Pilzpopulation. Überall sprießen bekannte und weniger bekannte Hüte aus dem Boden… Besomders viele Puffpilze sind es dieses Jahr, die wie kleine alte Lederbälle in der Wiese und am Waldrand liegen. Auf der Ponywiese gedeihen die Champis en masse und die, wenn auch (größtenteils) sterbenden, Fichtenwälder bieten einen idealen Grund für verschiedenste Sorten.

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Was ein Pflänzchen!

Die Heilpflanze des Jahres 2020 steht bereits fest: Die gemeine Wegwarte! Asche auf mein Haupt, ich kannte sie nicht. Wie der Zufall es wollte, tat sich im August mitten auf unserer Wiese eine hübsche kleine Blume auf und nach kurzer Recherche stellte such heraus, dass es eben dieser kleine Alleskönner ist, der im kommenden Jahr seinen Ruhm bekommen soll. Verblüffend sind die vielen dieser kleinen blauen Blume zugesprochenen Eigenschaften alle male. Als Kaffeeersatz hat sie hergehalten in armen Zeiten. Auch wenn man es optisch zunächst nicht vermuten sollte sind Zuchtformen der Wegwarte der Chicoree und der Zuckerhut. In der Bachblütentherapie

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Bye bye Fichtengrün

Erschreckend und unaufhaltsam frisst sich der Borkenkäfer dieses Jahr durch unsere Wälder. Kaum ein Stück ist unbehelligt geblieben. Der trockene und heiße letzte Sommer hat die Bäume geschwächt und die Population der unermüdlichen Käferchen in die Höhe getrieben. Lange war es still und mit wachsendem Entsetzen sahen wir dem Wald beim Sterben zu. Nun greift die Panik um sich und wie immer reichen die wahnwitzigsten Hyperlative nicht aus. Nur ändern tut es nichts. Der Wald ist verloren und wir müssen handeln. Wie bei den Wildblumen neue Arten die heimischen verdrängen oder bekannte Gattungen dem “neuen Klima” nicht mehr standhalten, so

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Mini Wildwiese

Hinter unserem Haus befindet sich ein recht winziges Stück Wiese, das ich dieses Jahr einfach nicht mit gemäht habe, um mal zu schauen, was so passiert. Und es ist richtig was gewachsen!! Folgend eine Liste der Pflanzen aus diesen ca. 5×5 Metern wilde Wiese. Steinbrech Storchschnabel Gamander-Ehrenpreis Löwenzahn Margerite Berg-Weidenröschen Ich denke, so ein Stückchen Wiese kann fast jeder Gartenbesitzer für die Natur abzwacken – die Bienen freuen sich und der Mensch hat was zu staunen. Neben der Wiese habe ich das Insektenhotel platziert und siehe da – die Wildbienen nutzen es nach zwei Jahren der puren Ignoranz fleißig.  Diese

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Pflanzen bestimmen – besser digital!

Zu meiner Schande ist es so, dass nur weil ich so schön in der Natur wohne, ich leider noch lange nicht alle Pflanzen und Tiere bestimmen kann. Mein Fokus scheint doch immer mehr auf das Natur-erleben als das Beschreiben der einzelnen Geschöpfe und Pflanzen ausgerichtet gewesen zu sein. Die vielen Fotografien der WILDFLOWERS auf meinen Spaziergängen und Wiesenstreifzügen stellten mich wahrlich vor eine Herausforderung. 🙁 Die Büchersuche war definitiv nicht so ergiebig wie gehofft und auch das Wissen meines Umfelds zeigte erschreckende Lücken. 😉 Google Lens kann schon echt viel und hat mir meist die richtige Richtung gewiesen, aber der

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